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zur Navigation Inhalt überspringen Wanderfreizeit im Fichtelgebirge vom 23. bis 29. Mai 2026

Wir konnten die diesjährige Wanderfreizeit in Bischofsgrün wieder bei bestem Wetter genießen, vom Alltag abschalten und die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen. Schon die Anfahrt durch das Fichtelgebirge, die Farbvielfalt der Wiesen, der Blumen und der Ortschaften mit den vielen kleinen bunten Häusern ist ein Erlebnis.

Wir, 25 WanderfreundInnen, Blinde und Sehende, teils mit vier Führhunden aus Wien, Oberösterreich, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Sachsen trafen uns am Samstag zum Kennenlernen im Gasthof Siebenstern. Es stellte sich heraus, dass viele bekannte TeilnehmerInnen anwesend waren.

Hier wurde die Vorstellung der Tourenplanung für die sommerliche Woche von Familie Zinnert bekannt gegeben.

Täglich wurden zwei bis drei Wanderungen mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrad angeboten. Da waren die "Genusswanderer", die etwa 12 bis 16 km am Tag zurücklegten, und die anspruchsvollen Wanderer, die bis ca. 20 km gewandert sind.

Unsere Touren führen unter anderem zum Ochsenkopf, Fichtelsee, Nußhardt / Aussichtsturm, Weißmainquelle und Weißmainfelsen, Naabquelle u.a.

Eine kleine Runde für die Genusswanderer führte entlang des Weißmain zur "Maria Alm", wo die Führhunde bei der Hitze auch die Möglichkeit zum Baden hatten.

Der letzte Wandertag war für mich sehr beeindruckend. Ein Begleiter gab mir die Möglichkeit, die Tour auf steilen Steigen, hintereinander, nach oben zum Ochsenkopf und dann durch steinige Steige nach unten durchzuführen. Ich bedanke mich bei Johannes, der mit mir gegangen ist.

So wie die Pausen bei den Wanderungen zum Essen, Trinken und Ausschnaufen wichtig sind, ist auch mal ein Innehalten zum Nachdenken sinnvoll. Dazu luden Waltraud und Horst zu einer Andacht mit dem Thema "Baum" ins Wirtshaus Siebenstern ein. Die große Teilnahme und Mitgestaltung von Ortsansässigen verknüpften das Miteinander zwischen Gästen und Einheimischen.

Erwähnenswert sind auch die sehr gute Unterkunft sowie die schmackhaften Mahlzeiten.

Ein Dank gilt an die OrganisatorInnen und alle Beteiligten, die diese Wanderfreizeit im Gedenken an Pater Lutz ermöglicht haben.

Gestärkt mit Sonne im Herzen und vielen positiven Eindrücken kehren wir in unseren Alltag zurück und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Steffi L., blind